Verfahren des Factorings |
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Pro und Contra Factoring Formen des Factorings Funktionen des Factorings Verfahren des Factorings Impressum |
Factoring als ein Instrument der Absatzfinanzierung ist eine vielseitige Finanzdienstleistung, die zunehmend von mittelständischen Unternehmen aus Industrie, Großhandel und Dienstleistungssektor genutzt wird. Es dient der kurzfristigen Umsatzfinanzierung.
Unter Factoring wird der laufende Ankauf und die Verwaltung von kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Dienstleistungen verstanden. Es umfasst die Übernahme des Ausfallrisikos und die Bevorschussung der Forderungen durch eine Factoring-Gesellschaft. Beim Factoring kauft die Factoringgesellschaftder Factor, die Geldforderungen aus Warenlieferungen oder geleisteten Dienstleistungen. Das heißt: Firmen treten ihre Forderungen an den Factor ab. Dieser treibt sie ein. Der Vorteil für das Unternehmen besteht darin, dass Außenstände sofort bezahlt werden. Im Regelfall informiert der Kunde seine Abnehmer über die künftige Zusammenarbeit mit dem Factor. Innerhalb der vereinbarten Finanzierungsgrenzen zahlt der Factor oft 85 % bis 90 % der jeweiligen Forderungssumme sofort aus, wenn die Rechnung vorliegt. Der Rest dient als Sicherheit für mögliche Skontoabzüge oder zur Regulierung von Reklamationen. Sobald der Abnehmer an den Factor gezahlt hat, wird die restliche Summe an den Factorkunden überwiesen - abzüglich der Zinsen und des fälligen Factoringentgeltes. Der Factor stellt oft folgende Forderungen an seinen Factoringnehmer:
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